ARGE Neue Medien: Kompetenz für digitale Haustechnik wird zum neuen Leitmotiv

ARGE Neue Medien: Kompetenz für digitale Haustechnik wird zum neuen Leitmotiv

Seit 30 Jahren werden in der SHK-Branche unter dem großen Oberbegriff „Produktdaten“ allgemeingültige Standards geschaffen, Softwarelösungen abgestimmt und entwickelt sowie Formate festgelegt und umgesetzt. Alle Daten und Informationen stehen den beteiligten Marktpartnern auf modernen, zuverlässigen Online-Plattformen und deren angeschlossenen Systemen bzw. Programmen kostenlos zur Verfügung. Die Marke, die das ermöglicht und managt, heißt ARGE Neue Medien.

ARGE Neue Medien: Kompetenz für digitale Haustechnik wird zum neuen Leitmotiv
Mit einer effizienten Mischung aus Bewährtem sowie aktuellen Analyse-, Qualitätssicherungs- und Managementaufgaben und nicht zuletzt dem Aufbau moderner Daten-Distributionswege will die ARGE Neue Medien den Grundstein für den künftigen Erfolg legen und darüber hinaus die eigene Attraktivität neu herausarbeiten. Bild: ARGE Neue Medien

Die eigene Attraktivität neu herausarbeiten
Die wachsende Konkurrenz habe neben neuen Datenanforderungen sowie in den Startlöchern stehenden Technologien ebenfalls ein „kleines Stück“ dazu beigetragen, die Neuaufstellung der Marke „ARGE“ unter dem Leitmotiv „Kompetenz für digitale Haustechnik“ voranzutreiben. Mit einer effizienten Mischung aus Bewährtem sowie aktuellen Analyse-, Qualitätssicherungs- und Managementaufgaben und nicht zuletzt dem Aufbau moderner Daten-Distributionswege wolle man den Grundstein für den künftigen Erfolg legen und darüber hinaus die eigene Attraktivität neu herausarbeiten.

Laut Frank Wiehmeier, ARGE-Vorstandsvorsitzender, stehen neben der Verbesserung der Außenwirkung speziell die Sicherung der unabhängigen, kostenfreien Datenversorgung der Branche sowie die Schaffung bzw. Aufrechterhaltung einer zentralen Datenbasis für die Versorgung aller relevanten Plattformen auf der Prioritätenliste. Themen wie EDI, BIM und ETIM hätten ebenfalls die Bedeutung, die ihnen zukomme.

Aussichtsreiche Zukunft durch breites ARGE-Know-how
Für Wiehmeier ist Unternehmenserfolg eng mit dem Gelingen des digitalen Umbruchs verknüpft. Nur wer künftig die gesamte Klaviatur in- und externer elektronischer Medien und Prozesse beherrsche, komplex vernetzt sei und dabei ein effizientes Benutzermanagement biete, stehe vor einer aussichtsreichen Zukunft. Dabei sei auch weiter auf das breite Know-how der ARGE Verlass.

Natürlich wüssten Vorstand und Geschäftsführung, dass man besser und schneller als andere sein und noch dazu für die reibungslose Koordination und Kommunikation von Branchenbelangen Sorge tragen müsse. Durch die Neuaufstellung im organisatorischen und strategischen Bereich sei man dafür jedoch bereits gerüstet. Hinzu kämen moderne Technologien und Infrastrukturen, weiterentwickelte Kooperationen sowie Modifizierungen innerhalb der internationalen Ausrichtung. Nicht zuletzt sei auch oder gerade die aktive Mitglieder-Integration in alle Planungen ein wichtiger Garant dafür, „Treiber der Digitalisierung zu sein und zu bleiben“.

In welcher Weise die der ARGE angeschlossenen über 100 Markenindustrieunternehmen in die Entscheidungen des Vorstands eingebunden wurden, verdeutlichte die im Juli/August 2017 online durchgeführte Linnigpublic-Umfrage. Leistungen, Plattformen und Projekte sowie Gremienarbeit und Veranstaltungen gehörten ebenso zum Themenkatalog wie die ARGE-Organisation selbst. Dabei zeigte sich das große Interesse an der ARGE allein schon an der mit knapp 54 % hohen Teilnahmequote, hieß es anlässlich der Präsentation.

Mitglieder-Prioritäten Europa und ETIM
Zu den auszugsweise vorgestellten Ergebnissen zählte die generelle Haltung der Mitglieder zum Projekt Internationalisierung. Während 38,9 % die Teilnahme bestätigten, wurde sie von 28,7 % verneint. 32,4 % nehmen derzeit zwar nicht teil, „möchten aber mehr erfahren“. Die Mitglieder, die auf der internationalen Plattform „Synomax“ bereits vertreten sind, priorisieren dabei eindeutig Europa – aktuell wie auch künftig.

72,2 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ETIM wichtig sei, ebenso die Begleitung des Themas durch die ARGE. Damit habe die Klassifizierung sogar einen noch höheren Stellenwert als BIM mit rund 10 % weniger Zustimmung auf die gleiche Frage. Nichtsdestotrotz lägen das Projekt und seine Ansiedlung bei der ARGE immer noch einer deutlichen Mehrheit der Mitglieder am Herzen.

Zustimmung zu Fremdplattformen, Gremien und Geschäftsstelle
Seit 2017 stellt die ARGE die Daten ihrer Mitglieder erstmals Fremdplattformen (u. a. Open Datacheck) zur Verfügung. Für 76,8 % ist das kein Problem. Im Gegenteil: Da die ARGE für sie der zentrale Ansprechpartner für die Produktdaten sei, erwarteten sie sogar, dass diese auch andere marktrelevante Plattformen bediene.

Neben einem mit „breit“ zu bewertenden Interesse an den Gremien der ARGE zeigten sich die Mitglieder mit deren Arbeit mehrheitlich „insgesamt ziemlich zufrieden“ bis „insgesamt sehr zufrieden“. Lob gab es zudem für den Informationsgehalt der Veranstaltungen der ARGE: 71,3 % der Mitglieder fühlen sich „gut“ informiert. Ebenfalls positiv eingestuft wurde das Engagement der Geschäftsstelle. 46,3 % antworteten mit „Ja, ich fühle mich eher gut betreut und beraten“. 35,2 % gaben sogar an, sich „sehr gut betreut und beraten“ zu fühlen.

Großen Zuspruch finden Erfahrungsberichte bei Veranstaltungen. Auch Online-Mitgliederbereiche und regelmäßige Mitgliedertreffen sind laut Studie willkommen.

Datenqualitätsmanagement im Full Service
Konrad Werning zeigte sich mit den Resultaten der Erhebung vor allem mit Blick auf den Auftrag für die Neuaufstellung per saldo sehr zufrieden. Dennoch bestehe in einigen Bereichen noch Luft nach oben, gab sich der ARGE-Geschäftsführer selbstkritisch. Auch oder gerade deshalb sei die sorgfältige Abarbeitung bzw. Ausführung der „Agenda 2018“ von großer Bedeutung. Deren Top-Thema laute „Datenqualitätsmanagement im Full Service“, denn wer gute Daten habe, der verkaufe. „Produktdatenqualität ist ein Wettbewerbsfaktor – national und international“, konstatierte er. Als Basis für die Leistungen der ARGE auf dem Sektor diene die Datenqualitätsrichtlinie (DQR) in der neuen Version 4.0. Denn an sie knüpfen sich laut Werning viele Services wie Beratung und Datenprüfung.

Des Weiteren übernehme die ARGE die Datenverteilung an alle relevanten Systeme und Programme. Eine Aufgabe, die mit zunehmender Digitalisierung künftig noch mehr Aufwand mit sich bringe, da sich die Anzahl der Plattformen zweifellos erhöhen werde. Auf jeden Fall und nicht zuletzt auf Wunsch vieler Mitglieder, das habe die Umfrage ebenfalls ermittelt, würden weitere Datenmanagement-Tools wie DAVID, SHK Portal Assistent oder der neue ETIM-Viewer entwickelt. Zudem binde man in absehbarer Zeit zunächst Klassifizierungs- und dann BIM-Informationen in das Datenqualitätsmanagement ein und veröffentliche 2018 ferner erstmals wieder ein neues Datenmodell für die Computer-Badplanung.
www.arge.de