Fördergeldtopf für barrierefreie Umbauten aufgebraucht

Fördergeldtopf für barrierefreie Umbauten aufgebraucht

Die Gelder für Barriere reduzierende Maßnahmen sind nun endgültig aufgebraucht. Seit Anfang August können keine Zuschüsse mehr beantragt werden. 

(Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Shutterstock©3DSguru)
Die staatliche Förderbank gab bekannt, dass die finanziellen Mittel für das Programm 455 bereits im Frühjahr 2017 verbraucht wurden. 
 
Die Förderungen für das altersgerechte Umbauen, Programm 159, wird hingegen fortgeführt. Zusagen, die bereits erteilt wurden, sollen ihre Gültigkeit behalten. Indes hat das Zuschussportal seine Pläne für das kommende Jahr noch nicht verbreitet. Die Aktion Barrierefreies Bad hofft auf neue Zuschüsse im Bundeshaushalt 2018.
 
Angeblich beabsichtigt die jetzige Bundesregierung für die nächsten Jahre weitere Zuschüsse. Wie und ob diese Finanzspritzen jedoch angewandt werden, hängt von den Neuwahlen im September 2017 ab. 
Laut Vereinigung deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) darf die jetzige Ungewissheit kein Dauerzustand werden. Sie erwarten die ungekürzte Fortsetzung der Förderung mit 75 Millionen Euro pro Jahr. 
 
„Das Thema, sich beim Erwerb, Bau bzw. Einrichten von Haus und Wohnung bewusst aufs Älterwerden vorzubereiten, stößt bei den Verbrauchern zunehmend auf Gehör. Mehr noch: Wir beobachten dank umfassender Aufklärungsarbeit auch oder gerade durch die Badprofis selbst eine erfreuliche Eigendynamik, die nicht gestoppt werden darf“, erklärt Sprecher Jens J. Wischmann. „Die Information, dass die Gelder trotz Aufstockung aufgebraucht sind, traf uns mitten in der vorsorglichen Erstellung eines Leitfadens“.
 
Nicht nur in Hinsicht auf Bäder wären Förderprogramme wie die Barriere reduzierenden Maßnahmen von enormer Gewichtung, sagt der Geschäftsführer der VDS. Sie würden zu einem schnellen Umdenken anregen und auch in anderen Bereichen und der Gesellschaft zu gute kommen. Des Weiteren würden sie Vorteile für Wirtschaft und Beschäftigung bringen. 
 
Über die Website der Aktion Barrierefreies Bad  kann man sich demnächst auf den künftigen Investitionsvorschuss vorbereiten: www.aktion-barrierefreies-bad.de

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