Membrantechnologie reinigt Schwimmbadwasser

Membrantechnologie reinigt Schwimmbadwasser

Die von Grünbeck entwickelte Schwimmbadwasseraufbereitungsanlage spaliQ:UF150 umfasst als aufstellfertige Einheit die komplett vormontierte Filtrations- und Umwälztechnik einschließlich der Steuerung. Kernelement der Aufbereitungsanlage ist ein Ultrafiltrationsmodul.

Membrantechnologie reinigt Schwimmbadwasser
In der Schwimmbadwasseraufbereitung löst die Membrantechnologie zunehmend die klassischen Filteranlagen ab. Quelle: Grünbeck

Mit dieser Membrantechnologie werden Schmutzpartikel, Viren, Bakterien und Parasiten aus dem Beckenwasser entfernt. Eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe fördert mit automatischer Leistungsanpassung das Schwimmbadwasser aus einem Skimmer oder Rohwasserspeicher durch das nachgeschaltete Filtrationssystem.
Die Filtervorstufe mit automatisch rückspülbarem Feinfilter hält zunächst grobe Schmutzpartikel (> 200 µm) zurück. Im nachgeschalteten Ultrafiltrationsmodul wird durch die geringe Porenweite von ≤ 0,02 µm ein Virenrückhaltevermögen von 99,99 % erreicht. Mit konventionellen Sandfiltern liegt der Grad der Rückhaltung nach Informationen des Anbieters dagegen nur bei rund 30 %.
Eine von Grünbeck speziell entwickelte geräteinterne Rückspülung, die zum Patent angemeldet ist, erspart zusätzliche Komponenten wie Spülwasserbehälter und -pumpe einschließlich erforderlicher Verrohrungen, wodurch der Platzbedarf für die Aufbereitungsanlage gering bleibt. Das Anlagenrack mit den kompakten Maßen von B x T = 1.500 x 900 mm ist in zweiteiliger Modulbauweise aufgebaut, was zusammen mit der abnehmbaren Geräteverkleidung eine leichte Einbringung auch in bestehende Schwimmbadbereiche ermöglicht.