Weltwassertag

Hat Deutschland genug Wasser?

Weltweit lassen sich vor dem Hintergrund der Klimaaufheizung bereits heute Verteilungskämpfe um das Trinkwasser beobachten. Zum diesjährigen Motto "Wasser für Frieden" kommentieren DVGW und KIT.

DVGW Vision 2100. Cover: DVGW
DVGW Vision 2100. Cover: DVGW

„Seit die Folgen des Klimawandels immer stärker zu spüren sind, gewinnt die enorme Bedeutung von Wasser an Stellenwert in der öffentlichen Debatte. Der 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Weltwassertag trägt ebenfalls dazu bei. Sein diesjähriges Motto „Wasser für Frieden“ lenkt den Blick auf die angespannte Situation in Ländern, in denen Menschen keinen oder nur unzureichenden Zugang zu sauberem Wasser haben und Konflikte um die kostbare Ressource den inneren Frieden gefährden", sagt Wolf Merkel, Vorstand des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Bei uns in Deutschland werde es aller Voraussicht nach nicht so weit kommen, hofft er. Jedoch hingen auch hierzulande wichtige gesellschaftliche Parameter wie Gesundheit, Lebensqualität und Wirtschaftskraft in entscheidendem Maße von einer sicheren Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser ab.   

Insofern sei es vorausschauend, dass die Bundesregierung vor einem Jahr die Nationale Wasserstrategie beschlossen habe. Die darin definierten Ziele wie die Minimierung von Schadeinträgen in die Wasserressourcen oder die Anpassung der Infrastrukturen an die Herausforderungen des Klimawandels seien weiterhin elementar für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Konkrete Handlungsempfehlungen hat der DVGW zusammen mit der DWA die Vision 2100 und Roadmap 2030 veröffentlicht.

Das Masterdokument der Trinkwasserhygiene
Der folgende Text ist auf Basis der durch den Bundesrat korrigierten Version der neuen TrinkwV entstanden. Die finale Version, ohne Korrekturen, stand...
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